Tools

Der Model Labs Bus unterstützt Ihre Prozesse sowohl bei der Modellierung (Designzeit) als auch bei der Ausführung und Monitoring (Laufzeit). Dafür bieten wir eine Reihenfolge von Tools: Model Labs Integration Suite, Model Labs Repository und Model Labs Laufzeitumgebung.

 

Die Model Labs Integration Suite ist ein innovatives Werkzeug für die effiziente Durchführung von komplexen Prozessoptimierung- und Systemintegrationsprojekten. Die Integration Suite hat zwei entscheidende technologische Vorsprünge: die Verwendung von domänenspezifischen Sprachen (Domain Specific Language – DSL) für die Prozessmodellierung und Systemintegration und die effiziente Verbindung mehrerer Software-systeme durch die automatische Analyse von Integrationskonflikten und die Erstellung eines Konnektors. Eine domänenspezifische Sprache liefert die nötige Abstraktion, um bestimmte Probleme im Rahmen eines eingeschränkten Anwendungsgebiets (Domäne) abzubilden und automatisiert zu lösen. Die Verwendung von domänenspezifischen Sprachen ermöglicht eine bisher unerreichbare Produktivitäts- und Qualitätssteigerung im Bereich der Entwicklung von branchenspezifischen Softwarelösungen. Aus diesem Grund basiert die Model Labs Integration Suite auf einer Integrations-DSL. 

Die technologischen Vorsprünge bieten folgende Vorteile:

  • Das Fachpersonal (Nicht-IT-Spezialisten) kann mittels der entwickelten DSL Integrationsszenarien spezifizieren und modellieren. Dadurch wird die Diskrepanz zwischen Fach- und IT-Ebenen beseitigt.
  • Systemanalysten, Integratoren und Softwareentwickler werden durch die automatisierte Generierung von Software-Konnektoren unterstützt. Dadurch lassen sich Integrationsprojekte effizienter und kostengünstiger durchführen.

Die Integration Suite setzt sich weiter aus folgenden Tools zusammen: Business Process Modeler, Service Adapter Developer und Connector Developer.

Die effiziente und systematische Modellierung von Geschäftsprozessen ist die Voraussetzung für die Migration und die Durchführung von großen Integrationsprojekten. Mit dem Business Process Modeler können Sie Geschäftsprozesse und Integrationsprozesse grafisch erfassen und dokumentieren. Eine besondere Stärke des Tools ist die Spezifikation von domänenspezifischem Vokabular, mit dem die Bedeutung der Element des Geschäftsprozesses definiert wird.

Mit dem Service Adapter Developer können Sie technische Schnittstellen von bestehenden Softwaresystemen identifizieren und fachlich beschreiben. Mit Extraktoren werden notwendige Schnittstelleninformationen automatisch in ein Modell extrahiert. Die Bedeutung der Modellelemente kann mit domänenspezifischem Vokabular definiert werden. Die Adaptoren entstehen durch die automatische Überführung der Modell in Web Services.

Normalerweise verfügen Softwaresysteme nur selten über zueinander kompatiblen Schnittstellen. Mit dem Connector Developer können Sie Software-Konnektoren automatisch generieren und grafisch darstellen.  Es wird eine automatische Überbrückung von Inkompatibilitäten durchgeführt, d.h. es werden Unterschiede in Datenschemata und -format erkannt, unterschiedliche Bedeutung von Geschäftsvokabular aufgelöst, technologische Unterschiede und Kommunikationsbrüche beseitigt.

Die Laufzeitumgebung besteht im wesentlichen aus einem Application Server, einem Enterprise Service Bus und einer BPEL-Engine, die zusammen eine Einheit bilden und mit dem Repository als Persistenzschicht ergänzt wird. Alle Objekte, die mit dem Service Adapter Developer und dem Connector Developer erstellt wurden, dazu gehören Application Endpoints, Business Services und Konnektoren, werden von der Laufzeitumgebung ausgeführt. Die zentrale Managementoberfläche ermöglicht die Steuerung und Verwaltung der Konnektoren.

In einer zentralen Datenbank werden sämtliche Objekte und Informationen die zur Design- und Runtime erstellt werden persistent gespeichert. Zur Designtime sind das alle Objekte, die zu einem Integrationsprojekt gehören: Geschäftsprozessmodell, Integrationsmodell, Geschäftsvokabular, weitere Modelle und generierter Programmcode. Während der Laufzeit werden Daten und Informationen des Application Servers, ESB, BPEL und des Konnektors persistent gespeichert: bspw. sämtliche Informationen, die mit einem Konnektor übertragen wurden, Konfigurationseinstellungen, bzw. statistische Daten.

 

Model Labs Bus

"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."

A. Einstein